Den Menschen zuliebe

Wir engagieren uns für Wissenschaft, Bildung, Kultur und Soziales auf vielfältige Weise: Wir organisieren Vortragsreihen, vergeben Preise, unterstützen Menschen in Ehrenämtern und fördern unsere sieben Tochterinstitute. Gemeinsam gestalten wir ein lebenswertes und zukunftsfähiges Frankfurt. Vor 200 Jahren gründeten Frankfurter Bürger unsere Gesellschaft, da sie ihre Stadt mitgestalten und Not lindern wollten. Ihre Inspirationsquellen waren die Ideen der Aufklärung. Heute heißt es "Zukunft Mensch". In unserer Vortragsreihe klären wir, was uns in Forschung, Wirtschaft, Digitalisierung und Bildung erwartet und stellen die neuesten Erkenntnisse aus Medizin und Klimaforschung aber auch zum demographischen Wandel und anderen gesellschaftspolitischen Fragestellungen vor. Aktuell und lebensnah.

 



Podcasts 2020 I - Zukunft Mensch: Mensch-Umwelt

Prof. Dr. Angelika Brandt

25.02.2020

Zukunft der Ozeane

Prof. Dr. Angelika Brandt
25.02.2020

Zukunft der Ozeane

Prof. Dr. Christian Ammer

18.02.2020

Gefahr für unsere Wälder? Wald und Waldbewirtschaftung im Klimawandel

Prof. Dr. Christian Ammer
18.02.2020

Gefahr für unsere Wälder? Wald und Waldbewirtschaftung im Klimawandel

Themenabend Green Finance: Chancen und Risiken -

11.02.2020

Teil 2 des Themenabends mit Sabine Mauderer, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, Tarek Al-Wazir, Hessischer…

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Teil 2 des Themenabends mit Sabine Mauderer, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und Matthias Stapelfeldt, Vorstand des Vereins für Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement e. V., die über das Thema "Green Finance" diskutieren. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dorothee Holz, Finanz- und Wirtschaftsjournalistin vom ARD-Börsenstudio.  

Themenabend Green Finance: Chancen und Risiken - Teil 2
11.02.2020

Teil 2 des Themenabends mit Sabine Mauderer, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und Matthias Stapelfeldt, Vorstand des Vereins für Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement e. V., die über das Thema "Green Finance" diskutieren. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dorothee Holz, Finanz- und Wirtschaftsjournalistin vom ARD-Börsenstudio.  

Themenabend Green Finance: Chancen und Risiken -

11.02.2020

Sabine Mauderer, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft,…

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Sabine Mauderer, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und Matthias Stapelfeldt, Vorstand des Vereins für Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement e. V., diskutieren über das Thema "Green Finance". Moderiert wurde die Veranstaltung von Dorothee Holz, Finanz- und Wirtschaftsjournalistin vom ARD-Börsenstudio.  

Themenabend Green Finance: Chancen und Risiken - Teil 1
11.02.2020

Sabine Mauderer, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und Matthias Stapelfeldt, Vorstand des Vereins für Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement e. V., diskutieren über das Thema "Green Finance". Moderiert wurde die Veranstaltung von Dorothee Holz, Finanz- und Wirtschaftsjournalistin vom ARD-Börsenstudio.  

Christian Bilfinger

04.02.2020

Umweltmigration - unterschätzt, bis es zu spät ist? 

Christian Bilfinger
04.02.2020

Umweltmigration - unterschätzt, bis es zu spät ist? 

Podcasts 2019 II - Zukunft Mensch: Mensch-Maschine

Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhard

10.12.2019

Grenzen der Menschheit

Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhard
10.12.2019

Grenzen der Menschheit

Kann Künstliche Intelligenz kreativ sein?

03.12.2019

Themenabend Teil 2 mit Prof. Dr. Dr. Brigitte Falkenburg, Franziska Nori und Holger Volland. Moderation: PD Dr. Stefan…

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Themenabend Teil 2 mit Prof. Dr. Dr. Brigitte Falkenburg, Franziska Nori und Holger Volland. Moderation: PD Dr. Stefan Trinks.

Kann Künstliche Intelligenz kreativ sein?
03.12.2019

Themenabend Teil 2 mit Prof. Dr. Dr. Brigitte Falkenburg, Franziska Nori und Holger Volland. Moderation: PD Dr. Stefan Trinks.

Kann Künstliche Intelligenz kreativ sein?

03.12.2019

Themenabend Teil 1 mit Prof. Dr. Dr. Brigitte Falkenburg, Franziska Nori und Holger Volland. Moderation: PD Dr. Stefan…

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Themenabend Teil 1 mit Prof. Dr. Dr. Brigitte Falkenburg, Franziska Nori und Holger Volland. Moderation: PD Dr. Stefan Trinks

Kann Künstliche Intelligenz kreativ sein?
03.12.2019

Themenabend Teil 1 mit Prof. Dr. Dr. Brigitte Falkenburg, Franziska Nori und Holger Volland. Moderation: PD Dr. Stefan Trinks

Prof. Dr. Paul Lukowicz

26.11.2019

Das Internet der Dinge geht auf die Haut

Prof. Dr. Paul Lukowicz
26.11.2019

Das Internet der Dinge geht auf die Haut

Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf

19.11.2019

Robotik und Recht

Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf
19.11.2019

Robotik und Recht

Frank Rieger

12.11.2019

Desinformation und Krieg im digitalen Zeitalter

Frank Rieger
12.11.2019

Desinformation und Krieg im digitalen Zeitalter

Prof. Dr. med. Alena Buyx

29.10.2019

Erbgut nach Maß? Die neue Genschere

Prof. Dr. med. Alena Buyx
29.10.2019

Erbgut nach Maß? Die neue Genschere

Franca Parianen-Lesemann

22.10.2019

Verstehe sich, wer kann

Franca Parianen-Lesemann
22.10.2019

Verstehe sich, wer kann

Enno Park

08.10.2019

Human Enhancement: Wenn Mensch und Maschine zusammenwachsen

Enno Park
08.10.2019

Human Enhancement: Wenn Mensch und Maschine zusammenwachsen

Prof. Dr. Martin Butz

24.09.2019

Mensch oder Maschine: Wer ist intelligenter?
 

Prof. Dr. Martin Butz
24.09.2019

Mensch oder Maschine: Wer ist intelligenter?
 

Richard David Precht

10.09.2019

Auftakt: Zukunft Mensch
Richard David Precht im Gespräch mit Volker Mosbrugger

Richard David Precht
10.09.2019

Auftakt: Zukunft Mensch
Richard David Precht im Gespräch mit Volker Mosbrugger

Musik ist Leben

Der Verein zur Pflege der Kammermusik und zur Förderung junger Musiker, Tochterinstitut der Polytechnischen Gesellschaft, hat sein Saisonprogramm 2019/20 veröffentlicht.

zum Programm

Über Frankfurt, zum Verständnis von Traditionen und zum Thema ehrenamtliches Engagement.

Mit viel Geld tut man am besten viel Gutes. Dies dachten sich jedenfalls die rund 320 Polytechniker nach dem Verkauf ihrer Anteile an der Frankfurter Sparkasse und gründeten im Jahr 2005 ihre „Stiftung Polytechnische Gesellschaft“. Neta Chervinsky erzählt über das Geben und Nehmen in Frankfurt.

Frau Chervinsky, Sie sind in Israel geboren, Ihre Familie hat in Russland gelebt, und Sie sind in Frankfurt aufgewachsen.
Ja, für mich passt das alles sehr gut zusammen. Frankfurt ist eine international geprägte Stadt – die internationalste Stadt in Deutschland. Daher glaube ich, dass ich hier sehr gut aufgehoben bin.

Frankfurt ist international, steht aber auch für eine ganz eigene Tradition. Spielt das für Sie irgendeine Rolle?
Für mich ist das sogar sehr wichtig. Frankfurt war und ist eine Bürgerstadt, eine Handels- und Finanzmetropole. Also keine klassische deutsche Residenzstadt, die durch den Adel geprägt wurde, wie etwa München oder Berlin. Da fällt mir gerade ein: Die deutschen Kaiser wurden ja in Frankfurt gekrönt. Trotz oder vielleicht auch wegen des besonderen Status unserer Stadt.

Ist dieser historische Kontext für Ihre Generation überhaupt noch von Interesse?
Für mich persönlich ist Tradition sehr wichtig. Das hängt auch mit meiner jüdischen Familie zusammen: Wir sind sehr traditionsbewusst und pflegen unseren Zusammenhalt. Leider scheinen vielen Leuten meiner Generation Traditionen nicht besonders wichtig zu sein. Geld und Konsum stehen im Vordergrund. Langfristig hoffe ich jedoch, dass auch die Jugend Traditionen wieder suchen und pflegen wird. Denn dies hat auch mit der Suche nach den eigenen Wurzeln zu tun. Ich würde sogar so weit gehen und sagen: Ohne Tradition keine Identität.

Zur Tradition von Frankfurt gehört auch seit rund 200 Jahren die Polytechnische Gesellschaft. Wie sind Sie damit in Kontakt gekommen?
Ursprünglich über eine Freundin, die sich bei der Stiftung Polytechnische Gesellschaft mit einem Projekt als StadtteilBotschafterin beworben hatte. Ich hatte sie dabei unterstützt und so die Stiftung näher kennengelernt. Das war alles sehr spannend, und ich habe mich deshalb ein Jahr später selbst als StadtteilBotschafterin beworben. Zum Glück hat man mich dann auch genommen.

Was ist aus Ihrer Sicht so interessant an der Stiftung?
Was für mich ganz wichtig ist: Die Themenfelder sind breit gefächert, und es werden Menschen aus allen Schichten der Stadtgesellschaft angesprochen. Und dabei bewegt sich die Stiftung aktiv auf die Menschen zu. Ein gutes Beispiel dafür sind die Diesterweg-Stipendien, die Kinder beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützen. Sie befassen sich eben nicht nur mit der Sprachförderung von Kindern, sondern nehmen die gesamte Familie mit. Es geht also um Bildung und Verantwortung in einem umfassenden Sinne, und das trägt zum sozialen und kulturellen Zusammenhalt einer Stadtgesellschaft bei.

Was war Ihr Projekt als StadtteilBotschafterin?
Ich komme aus einer musikalischen Familie. Klassische Musik ist mein Element. Der Titel meines Projekts war: „Voices United! Kulturkonzert. Denn Musik verbindet!“ Meine Arbeitshypothese, mit der ich die Jury und später auch die Kinder von meinem Projekt überzeugen konnte, war sehr praxisbezogen und lautete: „Jeder kann singen.“ Unser Chor hat dann in Bornheim mit den Proben begonnen, und wir haben uns ein halbes Jahr mit einer musikalisch sehr anspruchsvollen Aufgabe befasst, den Zigeunerliedern von Johannes Brahms. Trotz aller Schwierigkeiten und Widerstände war unser Chor ein großer Erfolg, und wir sind schließlich mit den Brahmsliedern im Konzertsaal des Hessischen Rundfunks aufgetreten.

Werden Sie weiterhin für die Stiftung tätig sein?
Ich habe mich auch nach meiner Zeit als StadtteilBotschafterin immer wieder in der Stiftung engagiert. So etwa auf der Wegscheide mit einem Chorworkshop, beim Europaforum, im Rahmen eines Opernprojekts und auch als Jurymitglied für neue StadtteilBotschafter. Auch im laufenden Jahr bin ich wieder aktiv, da mir der Kontakt zur Stiftung und die Unterstützung meiner Stadt sehr wichtig sind. Ich kann zwar im Moment keine großen und zeitaufwändigen Projekte ehrenamtlich leiten, da ich noch studiere und außerdem beruflich stark eingespannt bin. Die Stiftung ist jedoch inzwischen ein Stück Familie für mich geworden, und im Rahmen meiner Möglichkeiten bin ich immer dabei.

Genau. Sie haben ja auch eine Neujahrsrede für die Stiftung gehalten ...
Oh ja, darauf werde ich immer wieder angesprochen. Was ich da gesagt habe, gilt für mich nach wie vor. Ich habe der Stiftung gewünscht, dass sie sich ihren jugendlichen Elan erhalten soll. Dass sie wach bleiben und weiter wachsen soll. Weil Frankfurt und Deutschland so ein Engagement einfach brauchen. Wichtig ist dabei aber auch, dass sie sich ihre Herzlichkeit und ihre familiäre Note bewahrt. Für mich ist es diese Mischung aus frischem Wind und einer warmen Atmosphäre, aus Innovation und Tradition, die unsere Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger über alle sozialen Schichten und Generationen hinweg wirklich weiterbringt.

Zur Stiftung Polytechnische Gesellschaft

Eine junge Tradition Unterwegs in ihrer Stadt: Neta Chervinsky liebt ihr Frankfurt.