16.03.2021

19.00 Uhr
Themenabend online
im Youtube-Livestream
(keine Voranmeldung erforderlich)

Schöne neue Arbeitswelt. Gelingt die digitale Transformation?

Folgen Sie diesem Link und stellen Sie Ihre Fragen im Youtube-Livechat!

Auf dem Weg in die schöne neue Arbeitswelt? Mitbestimmung sowie Aus- und Weiterbildung als zentrale Erfolgsfaktoren

Der Themenabend „Schöne neue Arbeitswelt. Gelingt die digitale Transformation?“ am 16. März 2021, moderiert von der ARD-Journalistin Dorothee Holz, richtete den Fokus auf den Weg in die Arbeitswelt von morgen und auf die Bedingungen dafür, dass die digitale Transformation der Arbeit nicht in eine Dystopie mündet.

Werden künftig noch Menschen aus Fleisch und Blut an den Supermarktkassen sitzen? Werden sie noch Busse und Bahnen steuern? Werden morgen noch Übersetzer und Dolmetscher gebraucht? Welche Zukunft haben Bankberater oder Buchhalter in der Arbeitswelt der Zukunft? Diese Fragen stellen sich mit einer wachsenden Dringlichkeit angesichts der enormen technologischen Fortschritte der Künstlichen Intelligenz (KI), der Big Data-Analyse und der Prozessautomatisierung. Mit Hilfe von RFID-Chips ist es heute bereits möglich, auf einen Schlag sämtliche Produkte in einem Einkaufswagen zu erfassen und abzurechnen. Im Internet verfügbare Übersetzungsprogramme sind inzwischen so leistungsfähig, dass sie Sachtexte (ohne metaphorische oder ironische Bedeutungsebene) in Sekundenschnelle in die gewünschte Zielsprache übersetzen. Das autonome Auto ist in greifbare Nähe gerückt. Und schon 2016 hat der US Handelsriese Walmart damit begonnen, die Abläufe der Buchhaltung mit KI zu automatisieren – verknüpft mit dem Abbau von 7000 Verwaltungsstellen.

Welche Jobs werden obsolet? Der Themenabend „Schöne neue Arbeitswelt. Gelingt die digitale Transformation?“ zeigt, dass es auf diese Frage keine einfachen Antworten gibt. Allerdings äußert Dr. Frank Martin, Chef der hessischen Dependance der Bundesagentur für Arbeit, im Einspieler aus einem im Vorfeld aufgezeichneten Interview die Einschätzung, die digitale Transformation werde deutlich mehr als jeden zweiten Arbeitnehmer unmittelbar betreffen – durch Wandel der Arbeitsinhalte und der erforderlichen Kompetenzen, aber auch durch den Verlust von Berufsprofilen und Arbeitsplätzen.

Die Erwartung eines tiefgreifenden Wandels der Arbeitswelt teilen alle Podiumsgäste. Die technologische Entwicklung selbst gilt dabei als dem Einfluss menschlichen Handels entzogen. Sie lässt sich nicht aufhalten, weil sie der Logik des Kostendrucks folgt: Wenn eine technische Lösung erlaubt, einen Produktionsprozess oder einen Verwaltungsablauf kostengünstiger zu gestalten, dann wird sie sich durchsetzen. Sabine Schmittroth ist als Mitglied des Vorstands für die Umsetzung des Restrukturierungsprogramms der Commerzbank zuständig, das den Abbau von 10.000 Stellen und die Schließung von 50 Prozent der Filialen beinhaltet. Sie deutet die Einschnitte als Konsequenz eines veränderten Nutzungsverhaltens der Bankkunden, die aus Kosten- und Komfortgründen die Filialangebote weniger nutzen und das Online-Banking bevorzugen. Die Digitalisierung erscheint hier als ein vor allem nachfrageseitig motiviertes Phänomen, weniger als ein Mittel der Kostensenkung in einem von der Niedrigzinspolitik geprägten Umfeld.

Dorothee Holz leitet die Diskussion ein mit einer Frage, die auf die positive Zukunftsvision zielt. Lasse man einmal die Ironie im Titel der Veranstaltung beiseite: Was, so die Wirtschafts- und Finanzjournalistin, wäre denn "eine wirklich schöne neue Arbeitswelt?" Es fällt auf, dass alle Diskussionsteilnehmer den Arbeitnehmer ins Zentrum ihrer Utopie stellen: In der künftigen Arbeitswelt dienen, so Sabine Schmittroth, Technologien dem Wohle des Arbeitnehmers, unterstützen seine Kollaboration mit Kollegen und Kunden, schaffen ein angenehmes Arbeitsumfeld, erlauben eine flexible Arbeitszeitgestaltung und bieten Firmen ebenso wie dem einzelnen Arbeitnehmer neue Freiräume.

Freiheit und Flexibilität sind auch das Leitmotiv in der Zukunftsvision von Christina Kraus, Mitgründerin der meshcloud GmbH, eines Frankfurter Start-ups, das Plattformlösungen für betriebliche Cloudanwendungen entwickelt. Kraus betont die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten des Arbeitnehmers und beschreibt KI in erster Linie als nützliches Instrument, das ihm vielfältige Optionen eröffnet. Udo-Ernst Haner vom Stuttgarter Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation findet, dass in der Arbeitswelt von morgen die psychische und physische Gesundheit der Arbeitnehmer im Zentrum stehen muss ebenso wie die Nachhaltigkeit im ökologischen, aber auch in einem umfassenderen, etwa auf die Personalentwicklung bezogenen Sinne.

Dorothee Holz richtet den Fokus sodann auf die Beantwortung der Leitfrage: Gelingt die digitale Transformation der Arbeitswelt? Und so geht es wesentlich darum, wie eine solche wirklich schöne Arbeitswelt überhaupt erreicht werden kann, was also getan werden muss, um die unvermeidliche technologische Entwicklung so zu begleiten, dass sie der positiven Vision nahekommt. Damit steht im Zentrum die Frage nach dem richtigen Weg in die Zukunft. Was sind die nächsten Schritte? Das Podium setzt den Akzent stark beim Thema Bildung und Weiterqualifizierung. Sabine Schmittroth erläutert, wie die gegenwärtige Umstrukturierung ihrer Bank durch Maßnahmen der Weiterbildung flankiert wird, wobei sie zu verstehen gibt, dass Weiterbildungsaktivitäten den einzelnen Bankmitarbeiter nicht unbedingt nur für neue Aufgaben innerhalb der Bank fit machen, sondern ihm auch Perspektiven außerhalb der Bank eröffnen sollen: Weiterqualifizierung läuft demnach nicht unbedingt darauf hinaus, Mitarbeiter im Unternehmen zu halten. Sie zielt auch darauf, nach dem Jobverlust die Chancen anderswo zu erhöhen. 

Oliver Suchy, Leiter der Abteilung „Digitale Arbeitswelten und Arbeitsweltberichterstattung“ beim Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes, weist daraufhin, dass schon heute viele Arbeitnehmer in eher prekären und niedrig bezahlten Beschäftigungsverhältnissen arbeiten. Viele Jobs drohen mittelfristig obsolet zu werden. Auch wenn die Digitalisierung Arbeitsprozesse erleichtert, darf nicht vergessen werden, so Suchy, dass psychische Belastungen durch Zeitdruck und Arbeitsvolumen zunehmen. Der Weg in eine neue Arbeitswelt, die von den Arbeitnehmern wirklich als schön empfunden werde, sei daher lang. Vor diesem Hintergrund konstatiert Suchy das Fehlen einer systematischen Technikfolgenabschätzung in vielen Unternehmen. Die Potenziale digitaler Technologien seien zwar vielfältig, aber in den Betrieben mangele es allzu oft an einer klaren Strategie für ihren Einsatz und für den Umgang der mit dem Einsatz verbundenen Nebeneffekte. Welche Aufgaben fallen weg, welche neuen Aufgaben entstehen, welche Kompetenzen müssen die Mitarbeiter aufbauen, welche neue Belastungsprofile ergeben sich daraus – bei diesen Fragen steuern viele Unternehmen auf Sicht, so Suchys Einschätzung. Er berichtet von Befunden aus zahlreichen Branchen: Viele Unternehmen begegnen dem technologischen Wandel zu selten mit strategischer Planung und gezielter Personalentwicklung. In der Folge haben die Mitarbeiter kaum eine Chance, den Wandel aktiv mitzugestalten. Doch genau das sei für das Gelingen der digitalen Transformation notwendig: strategische Planung und eine Kultur der Mitarbeitermitbestimmung.

Dass die Beteiligung der Mitarbeiter an der Gestaltung keine schöne Idee für Sonntagsreden ist, sondern tatsächlich ein zentraler Erfolgsfaktor, dafür bietet Udo-Ernst Haner empirische Evidenz – mit der Studie „Transformation von Arbeitswelten“ auf Basis einer breit angelegten Mitarbeiterbefragung. Als einer der Koautoren konnte er nachweisen, dass die Einbindung der Mitarbeiter als Mitgestalter tatsächlich die Akzeptanz des Veränderungsprozesses und damit seine Erfolgsaussichten erhöht. Diese Erkenntnis ist nicht trivial, sie verdeutlicht zudem die entscheidende Rolle der Führungskräfte, die die Mitarbeitereinbindung organisieren und umsetzen. Christina Kraus bestätigt die enorme Bedeutung des persönlichen Kontakts zwischen Management und Mitarbeitern, selbst in kleinen Unternehmen. Frau Schmittroth weiß von Erfahrungen innerhalb der Commerzbank zu berichten: Auch sie schreibt den Führungskräften eine Schlüsselrolle zu. Entscheidend sei Transparenz, aber auch Ehrlichkeit hinsichtlich der Ungewissheit, unter denen die Akteure den Wandel gestalteten. Die digitale Transformation sieht sie als einen gemeinsamen Lernprozess von Führungskräften und Mitarbeitern.

Christina Kraus weist darauf hin, dass strategische Antizipation und entsprechende Personalentwicklung gerade für kleine Unternehmen eine hochkomplexe Aufgabe darstellen. Diese Einschätzung bestätigt Schmittroth auch aus Konzernsicht: Die Automatisierung von Geschäfts- und Verwaltungsabläufen betreffe alle Akteure, die in die jeweilige „Prozesskette“ involviert seien. Die wenigsten Akteure verfügten aber über den Überblick hinsichtlich des gesamten Prozesses. Die meisten könnten nur Teilprozesse einschätzen. Udo Haner fügt hinzu, dass die Herausforderung zudem darin liegt, dass die digitale Transformation komplexer Prozesse mit zahlreichen Akteure innerhalb von kurzen Zeiträumen zu bewerkstelligen ist: Die Unternehmen müssten schnell handeln, um im Wettbewerb mitzuhalten.

Welche Aufgaben aber bleiben langfristig für menschliche Arbeitskräfte? Bei der Beantwortung dieser Frage muss an diesem Abend manches offen bleiben, da die Situation je nach Branche und Berufsfeld ganz unterschiedlich zu bewerten ist. Sabine Schmittroth geht davon aus, dass im Verhältnis der Unternehmen zu ihren Kunden die persönliche Vertrauensbeziehung von Bedeutung bleibt, auch wenn sie den Kunden mehr Geld kostet. Der Bedarf an persönlicher Beratung bleibe deswegen, weil sich der Kunde auf dem Markt der Finanzprodukte einer enormen Zahl an Angeboten gegenübersehe; den persönlichen Berater benötige er als „Lotsen im Angebotsdschungel“. Oliver Suchy glaubt, dass sich dieses Beispiel auf andere Branchen übertragen lässt: In der personalisierten Beratung durch so genannte Navigatoren sieht er ein weites Feld neuer beruflicher Betätigungsmöglichkeiten.

Zugleich gibt Schmittroth aber auch zu bedenken, dass wachsender Personalbedarf künftig stark in der Softwareprogrammierung entsteht. Dass aber nicht jede Filialmitarbeiterin, die an ihrem Beruf gerade den persönlichen Kontakt zum Kunden schätzt, leicht zur Programmiererin für digitale Finanzprodukte weiterqualifiziert werden kann, diese Ahnung brachte Oliver Suchy auf den Punkt mit der Feststellung, Umschulungen gingen nicht in beliebig viele Richtungen. Dr. Martin von der Arbeitsagentur betonte in einem weiteren Einspieler passend dazu die enorme Bedeutung guter Schulbildung: Maßnahmen der beruflichen Weiterqualifizierungen funktionierten dann, wenn sie auf einer soliden Basis aufsetzen könnten. Suchys Diagnose stand zu dieser Feststellung indes in denkbar schärfstem Gegensatz: Die Digitalisierung der Schulen in Deutschland sei eine Katastrophe.

Christina Kraus hält es in diesem Zusammenhang für wichtig, in den Schulen nicht nur die Kompetenzen im Umgang mit digitalen Technologien zu stärken, sondern auch frühzeitig für Sichtbarkeit der künftig relevanten Berufe zu sorgen, um Jugendliche schon vor Beginn ihrer Berufsausbildung für technologienahe Professionen zu begeistern. Udo Haner wiederum gibt zu bedenken, dass der Fokus allein auf Schüler und Auszubildende zu kurz greift und auch das Lehrpersonal in den Fokus genommen werden muss.

Suchy bricht zum Ende noch einmal eine Lanze für die Mitbestimmung der Arbeitnehmer – nicht zuletzt unter Berücksichtigung des Faktors Zeit. Notwendig seien neue Prozesse der Mitarbeiterbeteiligung und Regeln für die frühzeitige Einbindung der Betriebsräte in strategische Fragen hinsichtlich der Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Unternehmen. Heute setze Mitbestimmung oft zu spät ein und erfolge dann unter enormem Zeitdruck. Er plädiert für ein prozedurales Mitbestimmungsrecht der Betriebsräte. Frau Schmittroth bestätigt die Einschätzung: Die Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung lasse oft keine Zeit für langfristige strategische Planungen, die Unternehmen müssten kurzfristig reagieren können – und das im Einklang mit ihren Mitarbeitern.

Was ist das Fazit des Abends mit Blick auf die Ausgangsfrage? Gelingt die digitale Transformation? Im Resümee lässt sich sagen: Ja, zumindest kann sie gelingen, gerade in Deutschland, das gute Voraussetzungen dafür mitbringt: ein leistungsfähiges Berufsbildungsssystem und ein gut funktionierendes System der Mitarbeitermitbestimmung in den Unternehmen. Dennoch besteht kein Anlass dazu, die Hände in den Schoß zulegen: Die Pandemie hat die Defizite im Hinblick auf die Digitalisierung in den Schulen offengelegt. Ihnen kommt aber eine zentrale Rolle darin zu, die künftigen Arbeitnehmer auf eine Berufswelt vorzubereiten, in der Fortbildung und Weiterqualifizierung eine ständige Anforderung an den einzelnen darstellen. Die Unternehmen müssen systematischer künftige Entwicklungen antizipieren und ihre Personalentwicklung in die strategische Zukunftsplanung einbeziehen. Und die Mitbestimmung der Arbeitnehmer, insbesondere im Rahmen der Betriebsräte, muss vertieft werden, um bei den Arbeitnehmern die Akzeptanz für gravierende technologische Veränderungen zu schaffen. Dass dies von allen Beteiligten nicht nur Offenheit und Veränderungsbereitschaft, sondern sehr konkret Mut erfordert, weil manches Digitalisierungsprojekt, mancher Transformationsschritt auch scheitern kann, darauf macht noch einmal Christina Kraus, die Unternehmensgründerin in der Runde, aufmerksam. Es ist Sabine Schmittroth, die das Schlusswort hat: Die oberste Personalchefin der Commerzbank zeigt sich offen für eine Reform des Betriebsverfassungsgesetzes und eine Änderung zugunsten einer aktiveren Rolle der Betriebsräte in diesem Sinne - was durchaus als Einladung an die Arbeitnehmervertreter verstanden werden kann, dieses Thema baldmöglichst anzugehen.

Fotos: Jochen Kratschmer

 

Zum Thema

Immer mehr Aufgaben in der Berufswelt lassen sich automatisieren, auch in Banken oder Redaktionen. Das Internet steigert die räumliche und zeitliche Flexibilität. Tiefgreifend verändert sich die Art und Weise, wie sich Betriebe organisieren, wie Menschen zusammenarbeiten, wie Arbeit und Privatleben zueinander austariert werden. Und die COVID-19-Pandemie scheint diese Entwicklung noch zu beschleunigen. Doch der Wandel löst auch Ängste aus, nicht nur davor, den Anforderungen des Arbeitsmarkts nicht mehr gerecht werden zu können, sondern auch vor den Folgen für das soziale Miteinander, gerade in den Unternehmen. Können wir die digitale Transformation so gestalten, dass sie zu einer wünschenswerten Arbeitswelt führt?

Udo-Ernst Haner
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation

Udo-Ernst Haner ist Co-Autor der Studie „Transformation von Arbeitswelten“, in der Erfolgsfaktoren für den Wandel in Organisationen identifiziert werden. Seine Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO betreffen die Entwicklung von Arbeitswelten und die organisationale Transformation im Kontext von digitalem und kulturellem Wandel. Darüber hinaus ist er Lehrbeauftragter für Technologie- und Innovationsmanagement an der Universität Stuttgart.

Christina Kraus

Christina Kraus ist Mitgründerin und verantwortet Vertrieb und Kommunikation des mehrfach ausgezeichneten Frankfurter Unternehmens meshcloud, das Unternehmen eine Software für die Cloud-Transformation bietet. Zuvor war sie beim Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz tätig, wo sie die Vernetzung internationaler Smart-Data-Initiativen vorantrieb. Sie studierte Wirtschaftsinformatik an der TU Darmstadt und absolvierte einen internationalen Master an der TU Berlin sowie in Frankreich und Belgien. Kraus ist Mitglied im Rat für Digitalethik des Landes Hessen.

Sabine Schmittroth
Vorstand der Commerzbank AG

Sabine Schmittroth ist Vorständin der Commerzbank AG für Personal, Compliance sowie Customer Process & Data Management. Nach ihrer Ausbildung bei der Dresdner Bank war sie in verschiedenen Führungspositionen tätig, ehe sie 2011 in der Commerzbank die Leitung des Vertriebsmanagements Filialbanking übernahm. Von 2016 bis 2019 war sie Bereichsvorständin Private Kunden. In ihrer aktuellen Funktion als Arbeitsdirektorin gestaltet sie auch die digitale Transformation der Commerzbank maßgeblich mit.

Oliver Suchy
Deutscher Gewerkschaftsbund

Oliver Suchy ist Politologe und leitet beim DGB-Bundesvorstand die Abteilung „Digitale Arbeitswelten und Arbeitsweltberichterstattung“. Das Themenspektrum reicht von mobiler Arbeit über Plattformarbeit bis zu Künstlicher Intelligenz. Suchy ist Mitglied der BMBF-Plattform „Lernende Systeme“ und arbeitet im OECD-Netzwerk ONE AI sowie zur „Digitalen Arbeitswelt“ im BMAS. Er vertritt den DGB u.a. im Steuerkreis der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ sowie im Beraterkreis zum BMBF-Forschungsprogramm „Zukunft der Arbeit“.

Dorothee Holz
Journalistin und Moderatorin

Dorothee Holz hat das Studium der Germanistik und Romanistik mit einem Magister Artium abgeschlossen und danach ein Zusatzstudium für Journalismus/PR in Köln begonnen. Später absolvierte sie noch ein Aufbaustudium Mikro- und Makroökonomie in Washington, D.C. Seit fast 20 Jahren berichtet sie als Finanz- und Wirtschaftsjournalistin für die gesamte ARD, darunter die Tagesschau, und den Deutschlandfunk. Die durch Digitalisierung ausgelösten Veränderungen im Finanzsektor hat sie seit vielen Jahren intensiv mitverfolgt.