Ansporn für junge Musiker:
Der Kammermusikpreis der
Polytechnischen Gesellschaft

Ausgezeichnete Leidenschaft

Seit 1998 vergibt die Polytechnische Gesellschaft jährlich den Kammermusikpreis. Er geht an Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, die sich in Ensembles mit unterschiedlichsten Besetzungen zusammenfinden. Wichtig ist der Vorsatz einer langfristigen Arbeit als Ensemble. In Aussicht stehen für die jungen Musiker und Musikerinnen 10.000 Euro Preisgeld sowie Auftritte in der Konzertreihe des  Vereins zur Pflege der Kammermusik und zur Förderung junger Musiker e.V., Tochterinstitut der Polytechnischen Gesellschaft.


Die Polytechnische Gesellschaft vergibt den 19. Kammermusikpreis

Im November 2016 fand in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) der 19. Kammermusikwettbewerb der Polytechnischen Gesellschaft statt. Dem musikalischen Wettstreit stellten sich insgesamt neun Ensembles vom Duo bis zum Quartett in ganz unterschiedlichen Instrumentierungen. Die feierliche Preisübergabe an die drei ausgezeichneten Ensembles findet im Rahmen eines Preisträgerkonzerts am Mittwoch, den 17. Mai 2017, um 20 Uhr im Kundenzentrum der Frankfurter Sparkasse, Neue Mainzer Straße 49, 60311 Frankfurt am Main statt.

In diesem Jahr haben sich das Duo Julian Fahrner (Violine) und Jaepyo Jeong (Klavier) mit Kompositionen von Ludwig van Beethoven, Cesar Franck und Richard Strauß sowie das Tenero Quartett – Sophie Schüler (Violine), Natalia Nagyova (Violine), Clara Holdenried (Viola), Bettina Kessler (Violoncello) – mit Werken von Franz Schubert, Joseph Haydn und Maurice Ravel den 1. Preis und damit jeweils ein Preisgeld von 4.000 Euro erspielt. Darüber hinaus hat sich die Jury entschieden, einen Förderpreis zu verleihen: Damit ging ein Preisgeld von 2.000 Euro an das Ensemble 4 Times Baroque mit den Mitgliedern Jonas Zschenderlein (Barockvioline), Jan Nigges (Blockflöte), Karl Simko (Barockcello) und Alexander von Heißen (Cembalo).

„Der Kammermusikpreis der Polytechnischen Gesellschaft unterstützt die jungen Preisträgerinnen und Preisträger unmittelbar: Es gibt neue, sehr attraktive Auftrittsmöglichkeiten und mit dem Preisgeld können Meisterkurse, Teilnahmen an Wettbewerben oder auch Aufnahmen finanziert werden. Wir ergänzen deshalb das Angebot der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sinnvoll und möchten dies auch weiterhin tun“, resümiert Dr. Birgit Sander, Stellvertretende Präsidentin der Polytechnischen Gesellschaft. Mindestens die Hälfte der Musikerinnen und Musiker eines jeden Ensembles müssen Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main sein müssen. Außerdem müssen die Ensembles nachweisen, dass sie die Absicht haben, sich langfristig als Ensemble entwickeln zu wollen.

Zum Wettbewerb zugelassen waren Ensembles mit jeweils mindestens zwei Mitgliedern, aus deren kammermusikalischem Repertoire sich ein anspruchsvolles und stilistisch vielseitiges Konzertprogramm gestalten lässt. Der Jury gehörten an: Dr. Christa Ratjen als Vorsitzende und Vertreterin der Polytechnischen Gesellschaft, Prof. Laura Ruiz Ferreres (Klarinette), Prof. Angelika Merkle (Klavierkammermusik), Prof. Eva Maria Pollerus (HIP, Cembalo), Prof. Stefanie Winker (Querflöte), Prof. Hubert Buchberger (Streicherkammermusik) und Jan Ickert (Violoncello) als Lehrende an der HfMDK. 

10 000 Euro für die Ensembles - Glückliche Musiker nach der Übergabe der Preise


Preisträger

2016: Mit dem 1. Preis ausgezeichnet: Duo Julian Fahrner/ Jaepyo Jeong, Tenero Quartett, Förderpreis: 4 Times Baroque

In diesem Jahr haben sich das Duo Julian Fahrner (Violine) und Jaepyo Jeong (Klavier) mit Kompositionen von Ludwig van Beethoven, Cesar Franck und Richard Strauß sowie das Tenero Quartett – Sophie Schüler (Violine), Natalia Nagyova (Violine), Clara Holdenried (Viola), Bettina Kessler (Violoncello) – mit Werken von Franz Schubert, Joseph Haydn und Maurice Ravel den 1. Preis und damit jeweils ein Preisgeld von 4.000 Euro erspielt. Darüber hinaus hat sich die Jury entschieden, einen Förderpreis zu verleihen: Damit ging ein Preisgeld von 2.000 Euro an das Ensemble 4 Times Baroque mit den Mitgliedern Jonas Zschenderlein (Barockvioline), Jan Nigges (Blockflöte), Karl Simko (Barockcello) und Alexander von Heißen (Cembalo).


2015: Gutfreund Trio, Arcon Trio und Duo Floranthos ausgezeichnet

Das Gutfreund Trio mit Jens Adrian Fischer (Klavier), Julian Fahrner (Violine) und Bogdan Michael Kisch (Violoncello) überzeugte durch die ausgeprägte stilistische Charakterisierung ihres Wettbewerbsprogramms und dessen kammermusikalisch ausgefeilte Interpretationen sowie durch ihre sehr lebendige kammermusikalische Interaktion. Die beiden jüngsten Teilnehmerensembles, das Arcon Trio und das Duo Floranthos, erhielten Förderpreise.


2014: Elliot-Quartett, Duo Hiller-Sieber, Duo Kim-Manz


2013: Percussion Trio Frankfurt


2012: QuoN-Quartett, IEMA-Quartett


2011: Trio Legato


2010: Aris-Streichquartett


2009: Helenos Quartett


2008: Phoenix-Klavierquartett


2007: Trio Lieto


2006: Conte Trio


2005: Trio Altiora


2004: Lombardi Trio, Ensemble Abraxas


2003: Trio Lupu, Schmidt, Berengar Schmidt


2002: Streichquartett Carotenuto, Eichler, Henkel, Gedvilaite


2001: Ensemble Mediolanum


2000: Das Horn-Trio


1999: Kawares-Quartett


1998: Janos-Quartett