UnHEIMliches bei Edvard Munch, Vilhelm Hammershøi und Pierre Bonnard
Wednesday, October 19, 2011 10:35:00 AM
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20. September 2011
UnHEIMliches bei Edvard Munch, Vilhelm Hammershøi und Pierre Bonnard
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Dr. Felix Krämer
Sammlungsleiter Kunst der Moderne am Städel Museum
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Ende des 19. Jahrhunderts faszinierte Künstler wie Edvard Munch, Vilhelm Hammershøi, oder Pierre Bonnard der Blick hinter die Fassade des trauten Heims. Nicht das häusliche Glück, sondern die Bedrohung des Einzelnen, seine Ängste und Verlorenheit standen im Zentrum ihres Interesses. „Auf diesem Sofa kann die Tante nur ermordet werden“, konstatierte Walter Benjamin, der das ausgehende 19. Jahrhundert mit seinem Faible für Interieurs als „wohnsüchtig“ bezeichnete. In der Kunst wird die besinnliche Stube zum unheimlichen Heim - hinter dem Schrank lauert der Abgrund, die Tür führt ins gähnende Nichts. Felix Krämer, Kurator am Städel-Museum, widmet sich in seinem Vortrag diesen verstörenden Tendenzen und spürt ihren Ursachen nach.
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