Prof. Dr. Fleur Kemmers
Institut für Archäologische Wissenschaften, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Bereits in den ersten Jahrhunderten unseres Zeitalters hat es eine Währungsunion für fast ganz Europa gegeben: das römische Denarsystem. Nicht freiwillig von den eroberten Völkern gewählt, sondern von den Römern aufgezwungen, hat dieses System viele Jahrzehnte gut funktioniert. Die Münzen wurden nicht nur als Zahlungsmittel eingesetzt, sondern spielten auch als Kommunikationsmittel eine wichtige Rolle - ein Umstand, den die römischen Kaiser sich zunutze zu machen wussten. Wie sah das römische Denarsystem aus? Wie wurden die bereits existierenden Währungen integriert? Wie hat es auftretende monetäre Krisen überstanden? Welche Schlussfolgerungen lassen sich daraus für die aktuelle Euro-Debatte ziehen?
Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse
Neue Mainzer Straße 49
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